Tessin im April

Mitte April hat es mich für ein verlängertes Wochenende nach Tenero gezogen. Das Wetter war sonnig, teilweise konnte man nachmittags mit dem T-Shirt draussen sitzen. Abends war es aber zu kalt, um draussen zu sitzen. Da habe ich mich ins Auto zurückgezogen und den «Ecomat 2000» eingeschaltet. So war es immer angenehm warm. Tagsüber war ich auf Städtetrip in Lugano, Bellinzona, Locarno. Weiterhin war ich zu einer Wanderung im Verzasca Tal.

Hier ein paar Impressionen meines Kurztrips:

Italien Reise im Herbst 2020

In den letzten Berner Herbstferien war ich alleine unterwegs, meine Frau und meine Kinder waren auf Verwandtschaftsbesuch in Moskau. Aufgrund der Corona Einreisebeschränkungen in Russland konnte ich nicht mit. So habe ich mich entschlossen vier Punkte in Italien anzusteuern.

  1. Station Roseto degli Abruzzi

Hier habe ich „leider“ nur eine Nacht auf dem Campingplatz EurCamping Abruzzo übernachtet. Der Campingplatz ist ideal für die Durchreise Richtung Süden, auch ein längerer Aufenthalt ist super. Leider habe ich hier keine Fotos gemacht. Ein kleiner Nachteil, der Strandabschnitt am Campingplatz ist nicht so schön. Man kann aber mit dem Velo an der Promenade entlang fahren und viele schöne Stellen finden.

Zwischenstation Bari

Am nächsten Tag ging es weiter nach Gallipoli, mit einem Zwischenhalt in Bari um die Stadt zu besichtigen. Es ist schwer in Bari einen Parkplatz zu finden, wenn man mit einem grossen Fahrzeug wie einem Campingbus ankommt. Hierfür habe ich einen Parkplatzservice ausserhalb ausfindig gemacht „Parking Santa Fara“. Der Vorteil ist, man kann sein Fahrzeug dort stehen lassen und man wird gegen eine Gebühr ins Zentrum gefahren und abgeholt. Das ist komplett stressfrei.

In Bari war ich leider nur ein paar Stunden, ich kann jedem diese Stadt empfehlen. Besonders schön ist die Basilika San Nicola mit den Gebeinen von Nikolaus von Myra

Am Nachmittag ging es weiter nach Gallipoli

2. Station Camping in La Masseria in Gallipoli

La Masseria ist ein toller Campingplatz, die Stellplätze sind unter Pinien gelegen. Hier gibt es alles was das Herz begehrt. Weitläufiger Pool, saubere Sanitäreinrichtungen, kleiner Supermarkt auf dem Gelände, grösserer Supermarkt in 500m Entfernung, Shuttlebus nach Gallipoli (5-10min Fahrzeit). Hier ein paar Bilder von Gallipoli und den Stränden von Rivabella und Santa Maria al Bagno

3. Station: Rom

Nach einer Woche Gallipoli bin ich wieder Richtung Norden gefahren. Das nächste Ziel war fünf Tage Rom zu besuchen, dies war auch das Highlight meiner Reise. Hierzu habe ich den Campingplatz Village Flamino angesteuert. Auch dieses Mal hatte ich Glück. Zwar sind die Stellplätze eng und nicht immer eben aber bei einer Städtetour ist das kein grosses Problem. Die Sanitäreinrichtungen sind sehr sauber, einen Supermarkt gibt es in der nähe. Im Restaurant auf dem Campingplatz kann man sehr gut essen. Es gibt ein Pool, ich habe diesen leider nicht besucht, da es von der Jahreszeit zu kalt war. Vom Campingplatz kann man mit der S-Bahn gut ins Stadtzentrum fahren. Wenn man Velos dabei hat empfehle ich die erste Strecke vom Stellplatz zur Rezeption mit dem Velo zu fahren. Von dort läuft man ca. 300m zur S-Bahn Station. Der Weg dorthin ist ein wenig abenteuerlich da man eine vielbefahrene Strasse überqueren muss.

In Rom gibt es sehr viel zu sehen, besonders gut hat mir der Vatikan mit den vatikanischen Museen gut gefallen. Ich hatte das Glück gehabt an einer Papst Audienz teilzunehmen. Sehr schön ist die Basilica Papale Santa Maria Maggiore, Forum Romanum, die Spanische Treppe, der Trevi Brunnen

4. Station Lana in Südtirol

Zum Abschluss meiner Italien Reise geht es in die Autonome Provinz Bozen – Südtirol. Hier habe auf dem Campingplatz Arquin in Lana übernachtet. Hierbei handelt es sich um einen gemütlichen Campingplatz. Leider hatte ich drei Tage Dauerregen. Ich konnte die Städte Meran und Bozen besichtigen. In Meran hat mir die Therme Meran gut gefallen. So ging mein Urlaub nach fast drei Wochen wieder zu ende.

WinterCamping in Sarnen

Am 9.1.2021 waren mein Sohn und ich auf dem Campingplatz Seefeld in Sarnen. Wir haben recht viel gelesen das Wintercamping immer mehr in Mode kommt. Wir wollten einfach einmal ausprobieren ob das mit unserem Auto möglich ist. Weiterhin wollten wir noch weitere Fotos zu unserem Vorzelt und dem Sonnedach machen um unserer Profil bei myCamper upzudaten.

Wir sind am Samstag nachmittag in Sarnen angekommen und hatten praktisch freie Platzwahl. Dennoch gab es bestimmt 20 Campingfahrzeuge die auch Wintercamping machten. Als erstes haben wir das Vorzelt Scenic Road 250SA aufgebaut, Unglücklicherweise haben wir das Gestänge für den Eingangsbereich vergessen. So dass wir das Zelt nicht komplett zeigen konnten.

Dieses Zelt lässt sich recht bequem aufbauen. Als erstes befestigt man die Rückseite mit den Abspannleinen an der Dachreeling und pumpt das Zelt an 2-3 Stellen auf. Danach muss das Zelt noch abgespannt werden. Ein Vorzelt dieser Art lohnt sich nur wenn man mehrere Tage auf einem Campingplatz verbringt und „Wettergeschützt“ die Zeit verbringen möchte.

Als zweites haben wir das Sonnendach von Qeedo aufgebaut, dieses haben wir als Markisenersatz.

Der Aufbau ist komplett einfach und innerhalb 5 min abgeschlossen. Als erstes wird das Dach mit drei Schlaufen „Festgeklippst“ und danach mit zwei Stangen und Abspannleinen befestigt.

Schliesslich haben wir unseren Elektroheizer Ecomat 2000 in Betrieb gekommen

Bei einer Aussentemperatur von -5 Grad konnten wir zwischen 17 und 21 Grad im Innenraum erreichen. Hierzu haben wir tagsüber für die Belüftung die Heckklappe einen Spalt offen gelassen und nachts die Schiebetür ca 5 cm. Dies ist soweit angenehm. Wenn man allerdings nach draussen muss ist der Innenraum wieder kalt und es braucht wieder ein paar Minuten um die Temperatur zu erreichen.

Abends beim Raclette essen, tagsüber ein Blick auf den See.

Resümee: Wir fanden es beide cool einmal eine Nacht im Winter zu campen. Allerdings ist das nur für grössere Fahrzeuge (Wohnwagen, Camper..)geeignet. Im Winter geht man eher nach draussen zum Skifahren, Wandern. Wenn man diese Ausrüstung mitnimmt wird das einfach in der grösse von Fahrzeug wie wir das fahren zu eng.

Webseite Online

Seit heute ist die Webseite campingbus.blog online gegangen. Mithilfe meiner Kinder meines Iphone 11 und iMovie konnten ein paar passable Filme gemacht werden. Auf dem nächsten Campingplatz und bei besseren Lichtverhältnissen werde ich ein Teil der Fotos austauschen